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Wie dezentrale Systeme funktionieren

13. September 2022 — Jim Neumann, Aaron Volkmann
Visualisierung eines Netzwerks mit DEVONthink als Knotenpunkten.

Heutzutage sprechen wir oft davon, dass unsere Daten “in der Cloud” liegen. Unternehmen wie Apple oder Dropbox bieten solche Dienstleistungen an und werben damit, dass Sie Ihre Daten damit immer und überall griffbereit haben. Daher fragen uns Leute oft danach oder erwarten, dass ihre Datenbanken in DEVONthink online gespeichert werden. Aber wenn Ihre Daten alle in der Cloud liegen, haben Sie sich dann einmal gefragt, warum es noch lokale Ordner auf Ihren Rechnern gibt? Lassen Sie uns kurz besprechen, warum DEVONthink wie ein dezentrales System funktioniert.

Was ist ein dezentrales System?

In einem dezentralen System hat jedes Gerät eine Kopie der Daten. Der lokale Dropbox-Ordner auf Ihrem Computer ermöglicht Ihnen beispielsweise den Zugriff auf Ihre Dokumente außerhalb der Cloud. Bei DEVONthink hat jeder Mac oder jedes Mobilgerät seine eigene Kopie einer synchronisierten Datenbank. Dadurch sind die Geräte unabhängig voneinander einsatzfähig. Fällt ein Gerät aus oder ist defekt, laufen die anderen noch problemlos weiter. Und falls das Netzwerk ausfällt oder nicht verfügbar ist, können Sie immer noch mit den Daten arbeiten.

Ein dezentrales System bietet auch ein gewisses Maß an Datensicherung. Wenn alle Ihre Daten an einem Ort gespeichert sind und diese Daten irgendwie verloren gehen, sollten Sie besser Backups verfügbar haben. Ein dezentrales System ist zwar kein Ersatz für gute Backups, aber wenn mehrere Rechner über Kopien der Daten verfügen, können Sie möglicherweise viel schneller wieder einsatzbereit sein.

Wie DEVONthink dezentral funktioniert

Was hat nun die Cloud mit diesem Thema zu tun? In einem dezentralen System lassen sich die Geräte mit einem gemeinsam zugänglichen Ort synchronisieren. Bei Cloud-Diensten sind dies die Cloud-Server, auf denen Objekte zur Übertragung zwischen den Geräten abgelegt werden. Fügen Sie also auf Ihrem Gerät ein Objekt zu iCloud Drive hinzu, wird zuerst eine Kopie auf den Servern von Apple gespeichert und anschließend als Kopie auf Ihre anderen Geräte synchronisiert. Dort finden Sie sie dann als lokale Daten.

Die Synchronisierung von DEVONthink besteht zwar nicht nur aus der Erstellung von Dateikopien, aber sie folgt einem ähnlichen dezentralen Modell. Sie haben eine Datenbank etwa auf einem Mac. Diese wird mit einem entfernten Speicherort, z. B. Dropbox, als Übertragungsort synchronisiert. Dann lädt DEVONthink auf einem anderen Mac oder Mobilgerät Änderungen an der Datenbank herunter, sobald sie verfügbar sind. Außerdem können Sie mit DEVONthink oder DEVONthink To Go direkt zwischen Geräten synchronisieren, jedes Gerät hat aber immer noch seine eigene unabhängige Kopie der Datenbank, mit der es arbeitet.

Einige Cloud-Anbieter bieten die Möglichkeit, Ihre Daten nur online zu speichern, und behaupten, dass Sie dadurch Platz sparen. Das mag zwar technisch gesehen stimmen, aber wegen der Vorteile eines dezentralen Systems ist das keine Option, die wir empfehlen können. Externe Festplatten sind heutzutage so klein und erschwinglich, dass Sie den begrenzte Speicherplatz Ihres Macs unkompliziert erweitern können.

Wie sie sehen, werden dezentrale Systeme von vielen Unternehmen, auch z. B. den Cloud-Anbietern, verwendet. Wir hoffen, ein wenig klarer gemacht zu haben, warum wir dezentrale Systeme als Möglichkeit befürworten, um nicht von einem einzigen Speicherort anhängig zu sein. Denn wenn dieser Speicherort, aus welchem Grund auch immer, unzugänglich würde, hätten Sie keinen Zugriff mehr auf Ihre Dokumente. Und das wollen wir auf jeden Fall vermeiden.